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Wimmis – das Dorf am Niesen

Wimmis – das Dorf am Niesen

Brauchtum

Chirschmueset – gelebte Tradition

Seit dem 16. Jahrhundert werden in Wimmis Kirschen zur Aufbewahrung in Mus verarbeitet. Diese Tradition wird gepflegt und am Leben erhalten. Die Kirschen werden sorgfältig geprüft, in Fässern püriert und mit speziellen Streichstöcken durch Leinensäcke abgestrichen. Damit werden Saft, Fruchtfleisch und Steine getrennt. Der so gewonnene Saft wird durch stundenlanges Kochen im Käsekessel und unter ständigem Rühren zu einer streichfähigen Masse, dem Chirschmues, eingedickt. Wimmiser Chirschmues ist ein Naturprodukt, deshalb ist der Ertrag von Jahr zu Jahr unterschiedlich und das Angebot demensprechend knapp. Diese Spezialität wird in verschiedenen Geschäften im Dorf verkauft. Das Chirschmues wird auch in einem Buch vorgestellt

 

Während dem Chirschmueset 2018 wurdem Impressionen während knapp 20 Minuten auf Facebook live übertragen. Das Video kann hier direkt angeschaut werden.

 

Hudlete & Pööglete – Next Generation

Jeweils Anfang Januar werden in Wimmis die bösen Geister vertrieben. Der Wimmiser-Brauch, welcher seit Jahrhunderten existiert, wurde in den letzten 20 Jahren in verschiedensten Variationen erfolgreich durchgeführt.

Nun ist es wieder einmal an der Zeit, neuen Wind in die alte Tradition zu bringen. Neu werden die Kinder und Jugendlichen sich am 2. Januar in der Rollhockeyhalle treffen, um zusammen zu lachen, Neues zu entdecken oder auch kritische Fragen an die politische Führung der Gemeinde zu stellen.
Am Nachmittag ziehen dann die Kinder verkleidet „Hudle“ und geschminkt „Pööggle“ in Richtung Altersheim los, um dort die Heimbewohner mit Gesang und Musik zu erfreuen. Zum Abschluss geht es dann ins Schloss. Ob den Kleinen das Gspännschtli dieses Jahr entwischt...?