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Wimmis – das Dorf am Niesen

Wimmis – das Dorf am Niesen

AVAG / BfKA

AVAG

Die AVAG-Gruppe setzt sich aus der Muttergesellschaft AVAG AG für Abfallverwertung und den beiden Tochtergesellschaften AVAG KVA AG und AVAG Betriebs AG zusammen. Die AVAG gewährt eine sichere, umweltgerechte und verantwortungsvolle Entsorgung von Abfällen.

Im Rahmen des Kiesabbaus auf dem Gelände der Burgergemeinde wurde ein Teil des Abbaugebietes mit nicht weiterverwendbaren Abfällen aufgefüllt. Als Partner der Burgergemeinde ist die AVAG zuständig für die Deponie Steinigand.

BfKA Ingenieure AG

Die BfKA Ingenieure AG bietet seit mehr als dreissig Jahren als unabhängiges Ingenieurbüro ihre Dienstleistungen in den Fachgebieten Raum und Umwelt, mineralische Ressourcen, Wertstoffbewirtschaftung, Entsorgung, Ingenieurwesen und Messtechnik an. Bei der von der AVAG durchgeführten öffentlichen Submission erhielt die BfKA Ingenieure AG den Zuschlag für die Projektierung und Bauleitung der Rekultivierung der Deponie Steinigand in Wimmis.

Deponie Steinigand

Ziel eines Deponieprozesses ist, nicht weiterverwertbare Güter langfristig, sicher und umweltschonend zu lagern. Eine Deponie hat nichts mit einer «wilden» Müllkippe zu tun - die heutigen Deponien sind hoch technische Anlagen.

Die Deponie Steinigand wird den hohen Anforderungen der Umweltverträglichkeit und Langzeitsicherheit gerecht. Bei Erreichung des Deponievolumens unterliegt die Deponie der Pflicht der Rekultivierung. Die sorgfältige Rekultivierung der Deponie ist ein Beitrag an die gesunde Zukunft unserer Umwelt. 

Rekultivierung der Deponie Steinigand

Die Rekultivierungsarbeiten wurden im Mai 2009 aufgenommen. Die Arbeiten erstrecken sich über vier bis fünf Jahre. Die Dauer der Arbeiten wird wesentlich durch das Wetter beeinflusst. Bei der Endgestaltung ist zu beachten, dass diverse Umweltvorgaben berücksichtigt werden müssen. Damit das Oberflächenwasser abfliessen kann, muss der Boden über der Deponie ein deutliches Gefälle aufweisen. Zudem darf kein Oberflächenwasser in den Deponiekörper eindringen.

Informationen zur Rekultivierung Deponie Steinigand 2009 - 2012  [PDF, 458 KB] 

Detailbild zum Bodenaufbau über der Deponie
(die Höhe der verschiedenen Schichten beträgt zusammen ca. zwei Meter)
Detail_Aufbau.jpg

Fotos Deponie Steinigand

1977
Kehrichtdeponie_1977.jpg


1985
Kehrichtdeponie_1985.jpg


2008
Kehrichtdeponie_2008.jpg

2009
Deponie_Steinigand_09_Juli_2009.jpg  Deponie_Steinigand_14_Juli_2009.jpg  Deponie_Steinigand_20_Juli_2009.jpg
Einbringen der vergüteten KVA-Schlacke bei der ersten Rekultivierungsetappe

2010
 
Zweite Rekultivierungsetappe nach Einbringen der Ausgleichsschicht (Mai)


Detail Bodenaufbau erste Etappe (Ausgleichsschicht, vergütete KVA-Schlacke, Abdeckschicht)


Detail Unterboden mit Depot Oberboden zur späteren Verteilung im Hintergrund

     


Vorbereitete Rohplanie und Aufbringen Unterboden in der Etappe 2 (Oktober 2010)

2011

Vorbereitungsarbeiten Etappe 3 (Umlagerung Oberbodendepot in den Bereich Etappe 2, April 2011)

   
Abnahme Rohplanie Etappe 3 (August 2011)

    2011_08_Wachstum_Zwischenbegrünung_Etappe2.JPG 
Abnahme Unterboden Etappe 2 (August 2011)

     


Arbeiten Etappe 3 im September 2011 (Rohplanie, Transport Unterboden, Verteilung Unterboden, Sichtschutzdamm zu SOGES-Gelände)

 
Arbeiten Etappe 2 im September 2011 (Verteilung Oberboden, Ansaat Oberboden)

2012

Einige Eindrücke von den Rekultivierungsarbeiten Etappe 2: